TABELLE
| 1. | TSV 1860 Rosenheim |
|---|---|
| 2. | SC Eltersdorf |
| 3. | SpVgg Bayern Hof |
| 4. | VfL Frohnlach |
| 5. | SV Seligenporten |
TERMINE
| 03.03.2012, 15:00 | |
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| SB DJK Rosenheim - SpVgg Bayern Hof | |
TORSCHÜTZEN
| 11 | Cem Ekinci |
|---|---|
| 6 | Perparim Gashi |
| 4 | Daniel Schäffler |
| 4 | Daniel Felgenhauer |
| 1 | Papi Domingos Henriques |
| 1 | Ali Yetkin |
| 1 | Daniel Meyer |
| 1 | Marcel Findeiß |
| 1 | Vignon Amégan |
| 1 | Cosmin-Adrian Ichim |
Fanprojekte
Wir wollen die Hertha!
Am 21. März 2005 erreichte den FC Bayern Hof ein Schreiben des Telekommunikations- unternehmens Arcor: „Herzlichen Glückwunsch Hof! Sie haben mit Ihrer Bewerbung um das Freundschaftsspiel gegen Hertha BSC die erste große Hürde erklommen und haben es aus über 1600 Vereinsbewerbungen ins Voting geschafft. Sie konnten mit Ihrer Bewerbung die Jury überzeugen und stehen nun neben vier anderen Kandidaten im Finale der letzten fünf Vereine. Aber – das war nur die halbe Miete. Denn jetzt beginnt die große Herausforderung, ob Ihr Verein auch das Potenzial hat, sich die Hertha auch tatsächlich nach Hof zu holen. Für das Voting auf www.freundschaftsspiel.arcor.de zählt nämlich jede Stimme, und die gilt es bis zum 8. April 2005 zu mobilisieren. Denn der Verein, der die meisten Stimmen auf sich zieht, gewinnt das Spiel gegen Hertha BSC.“
Hofs Pressesprecher Götz Gemeinhardt hatte die Bewerbung der Bayern eingereicht, mit dem Hinweis auf die Spiele des FC Bayern Hof gegen Hertha BSC Berlin in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga Ende der 1960er Jahre. Das Arcor-Gewinnspiel versprach eine Live-Übertragung des Spiels des Siegerklubs gegen die Hertha – die Gelegenheit für eine Revanche nach knapp vier Jahrzehnten und eine gute Möglichkeit für die Gelbschwarzen, sich einem bundesweiten Fernsehpublikum zu präsentieren.
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Neben den Hofer Bayern hatten es der Offenburger FV, der Lüneburger Sportklub, SV Dessau 05 und der FC Lok Leipzig in die Endrunde geschafft und schnell setzten sich zwei Kandidaten deutlich ab: Leipzig und Hof. Nicht nur auf der Grünen Au, sondern in der ganzen Stadt und dem Landkreis Hof war die Online-Abstimmung Gesprächsthema Nummer 1. Der Fußball brachte die Menschen zusammen, alle zogen an einem Strang und gaben Gas für ihr gemeinsames Ziel: Wir holen uns die Hertha nach Hof! Ehemalige Spieler, die selbst noch gegen die Berliner gekickt haben, halfen ebenso mit wie Firmenbelegschaften, Schulen, Verbände und die lokalen Medien, die für eine Aufmerksamkeit, von der nicht nur Arcor überrascht und beeindruckt war. Die Frankenpost schrieb: „Das Hertha-Fieber hat die Fußballstadt Hof erreicht!“ und „Fußball erweckt ein neues Wir-Gefühl!“ Und selbst die Presse in Bayreuth rief dazu auf, den Erzrivalen der dortigen Spielvereinigung zu unterstützen.
Am 8. April 2005 endete die Online-Abstimmung – leider nicht mit einem Happy-End: Kurz vor Schluss hatten Bayern und Lok gleichauf gelegen, aber über Nacht setzten sich die Leipziger überraschend deutlich ab: 77200 zu 57565 lautete der Endstand, den Fans beider Lager zu manipulieren versucht haben sollen, wie es später hieß.
Zwar spielte Bayern Hof nicht gegen Herthas Bundesligamannschaft, doch im Verein und in der Stadt hatte man einmal mehr erlebt, was Fußball in Hof bewegen kann, dass er Menschen zusammenführen und das Image Hofs aufwerten kann – wie damals, als der FC Bayern Hof gegen Hertha BSC Berlin um den Aufstieg in die Bundesliga kämpfte…
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Pressespiegel |
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TVO-Bericht während der Abstimmung |
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TVO-Bericht nach Ende der Abstimmung |
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Fernsehspot „Wir wollen die Hertha“ |










