TABELLE
| 1. | TSV 1860 Rosenheim |
|---|---|
| 2. | SC Eltersdorf |
| 3. | SpVgg Bayern Hof |
| 4. | VfL Frohnlach |
| 5. | SV Seligenporten |
TERMINE
| 03.03.2012, 15:00 | |
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| SB DJK Rosenheim - SpVgg Bayern Hof | |
TORSCHÜTZEN
| 11 | Cem Ekinci |
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| 6 | Perparim Gashi |
| 4 | Daniel Schäffler |
| 4 | Daniel Felgenhauer |
| 1 | Papi Domingos Henriques |
| 1 | Ali Yetkin |
| 1 | Daniel Meyer |
| 1 | Marcel Findeiß |
| 1 | Vignon Amégan |
| 1 | Cosmin-Adrian Ichim |
Fanporträts
Weckruf für zwei schlafende Riesen
15.05.2009
Jürgen Schoppel ist Jahrgang 1958 und gebürtiger Offenbacher. Seit 1989 ist der stellvertretender Leiter der Konzernrevision eines großen Flughafenbetreibers im Rhein-Main-Gebiet OFC-Mitglied. Doch sein Herz schlägt auch für die Hofer Bayern: „Durch meine emotionale Verbundenheit zu Oberfranken, wo ich mit meiner Familie gerne im Urlaub wandere und entspanne, habe ich mich für Bayern Hof entschieden, da der Traditionsklub spannender ist als andere Vereine, weil der Name auch heute noch einen guten Klang hat und viele Parallelen zu den Offenbacher Kickers bestehen.“
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In den 1960er und 70er Jahren waren die Bayern und die Kickers Rivalen, die um die Spitze der Regionalliga Süd kämpften und an das Tor zur Bundesliga klopften. Hofs damaliger Torjäger Bobby Breuer ist bis heute ein Begriff am Bieberer Berg. Schoppel erinnert sich gut an diese Zeit: „Die Spiele in Hof habe ich im Radio verfolgt, bei den Heimspielen der Kickers gegen Bayern Hof war ich auf dem Bieberer Berg – ausgestattet mit einer überdimensional großen OFC-Fahne. Diese Matches waren stets von großem gegenseitigem Respekt geprägt. Mit Freunden aus der Nachbarschaft habe ich die Duelle anschließend auf der Straße nachgespielt, dabei wurden als Synonym die Namen der damaligen Spieler zugeteilt: Hermann Nuber, später Erwin Kostedde auf der einen und Bobby Breuer auf der anderen Seite waren für uns Kinder die Größten.“
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Zwischen den beiden Traditionsvereinen vom Main und der Saale gibt es einige Gemeinsamkeiten: Beide haben Fußballgeschichte geschrieben, beide waren von 1959 bis 1978 feste Größen im Deutschen Fußball, beide mussten danach immer wieder Rückschläge verkraften, doch beide konnten dabei auf ihre treuen Fans zählen – „nach dem Motto: Jetzt erst recht! In schweren Stunden haben die Hofer und Offenbacher immer zu ihrem Verein gestanden und das scheinbar sinkende Schiff nicht verlassen. Beide Vereine führen heute ein relativ unwürdiges Dasein in Ligen, in die sie nicht gehören. Die beiden schlafenden Riesen müssen so schnell wie möglich zum Leben erweckt werden“, fordert Jürgen Schoppel.
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Zwei Begegnungen mit Personen, die selbst für die Hofer Bayern aktiv waren, bezeichnet er als Schlüsselerlebnisse: „Zum einen traf ich Gaston Weidner Anfang der Achtziger Jahre an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Mit ihm unterhielt ich mich zu jeder passenden Gelegenheit über Fußball, insbesondere über Bayern Hof und Kickers Offenbach. Zum anderen hat mir ein guter Bekannter, selbst einstiger begnadeter Oberligafußballer in Hessen, von legendären Erlebnissen auf der Grünen Au berichtet, die ihm sein damaliger Trainer, Horst-Dieter Strich, überliefert hatte. Seither verfolge ich das Geschehen rund um die Au regelmäßig.“
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Jürgen Schoppels erster Besuch im Hofer Stadion war im November 1999, als er sich das Bayernligaspiel gegen Memmingen ansehen wollte: „Unglücklicherweise erfuhr ich von der seinerzeitigen Spielabsage erst vor Ort. Ich hatte sogar auf das Auswärtsspiel des OFC bei TeBe Berlin verzichtet, aber auch ohne Fußball habe ich meine erste Fahrt auf die Grüne Au nicht bereut. Beim Betreten des Stadions war ich vor Begeisterung wie elektrisiert und fasste den Beschluss, auf jeden Fall wiederzukommen, was ich bis heute regelmäßig praktiziere.“
Seit etwa einem Jahr pflegt Schoppel eine kleine inoffizielle Fanfreundschaft Hof/Offenbach: „Auslöser für den Erstkontakt war meine begeistere Rückmeldung zur mehr als gelungenen neu gestalteten Bayern Hof Homepage. Gefestigt hat sich diese Fanfreundschaft auf der Grundlage der pfiffigen 2009 Cent Aktion, bei der ich mich als einer der Ersten registriert habe. Zwischenzeitlich hat sich ein reger freundschaftlicher Kontakt mit nettem Gedankenaustausch und mehreren gegenseitigen Besuchen der Bayern- und OFC-Spiele mit Alexander Flechsig und Götz Gemeinhardt entwickelt.
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Unter vielen schönen Erlebnissen verbunden mit Bayern Hof ist dem Offenbacher eines besonders in Erinnerung geblieben: „Der erste gemeinsame Besuch eines Bayern Hof Heimspiels zusammen mit Götz Gemeinhardt am 29. März 2008 gegen den 1. FC Eintracht Bamberg. Die leidenschaftliche und stimmungsvolle Unterstützung der Fans hat mich auf Anhieb etwas in Bieberer Berg Atmosphäre versetzt. Beeindruckt hat mich auch der liebevoll gestaltete VIP-Raum und die familiäre Bayern Hof Gemeinschaft, in der jeder jeden zu kennen scheint. Und die Pressekonferenz nach dem Spiel war nahezu bundesligatauglich.“
Das Fußballherz von Jürgen Schoppel schlägt für die Kickers und die Bayern. Doch was wäre, wenn beide gegeneinander kicken würden, sagen wir mal am letzten Spieltag, Offenbach bräuchte einen Sieg, um Meister zu werden, Hof einen Dreier zum Klassenerhalt… „Ideal wäre es, wenn beide gewinnen würden. Aber das ist leider nicht möglich. Letztendlich hat meine Heimatstadt bzw. mein Heimatverein, um eine Nasenlänge Vorsprung, Priorität. Zu einer funktionierenden, und damit belastbaren, Fanfreundschaft gehört halt auch mal ein Interessenskonflikt. Falls Bayern Hof gewinnen sollte, freue ich mich natürlich mit.“
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In der Novemberausgabe 2009 der Mitarbeiterzeitung „Fraport live“ wurde Jürgen Schoppel ebenfalls porträtiert. In dem Artikel ist auch seine Leidenschaft für die Hofer Bayern ein Thema. |









