TABELLE
| 1. | TSV 1860 Rosenheim |
|---|---|
| 2. | SC Eltersdorf |
| 3. | SpVgg Bayern Hof |
| 4. | VfL Frohnlach |
| 5. | SV Seligenporten |
TERMINE
| 03.03.2012, 15:00 | |
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| SB DJK Rosenheim - SpVgg Bayern Hof | |
TORSCHÜTZEN
| 11 | Cem Ekinci |
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| 6 | Perparim Gashi |
| 4 | Daniel Schäffler |
| 4 | Daniel Felgenhauer |
| 1 | Papi Domingos Henriques |
| 1 | Ali Yetkin |
| 1 | Daniel Meyer |
| 1 | Marcel Findeiß |
| 1 | Vignon Amégan |
| 1 | Cosmin-Adrian Ichim |
Fanporträts
Gelbe Wände, schwarze Möbel
25.03.2009
„Bayern Hof steht an erster Stelle. Vor der Frau.“ Uwe Schäfflers Frau kennt diesen Grundsatz ihres Mannes – und sie akzeptiert ihn, sagt er. Klingt nach einem extremen Fan der Gelbschwarzen, dabei ist die wilde Zeit des 42-jährigen längst vorbei. „Früher hat man mich nach Niederlagen besser nicht angesprochen. Da hat’s geknallt. Ich habe viel Scheiß gebaut und einige Geldstrafen bekommen.“ Heute will er nach einem verlorenen Spiel erstmal seine Ruhe haben, aber statt Schlägereien findet er manchmal sogar Anerkennung für den Gegner, ist vernünftiger und gelassener.
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„1988 kam Daniel zur Welt und da habe ich beschlossen, dass ich so nicht weitermachen kann.“ Daniel? Uwe Schäffler ist der Vater unserer Nummer 21. Als der in der Jugend bei der SpVgg Hof kickt, schaut sein Vater nur selten zu. „Meine Ex-Frau wollte nicht, dass Daniel zum FC Bayern Hof geht und ich wollte mir keine Spiele der Spotzer ansehen, das hat mir nichts gegeben.“ Heute ist Uwe natürlich stolz auf seinen Jungen, der aber auch mit Vaters Kritik klarkommen muss: „Ich bin ehrlich zu ihm und er muss schon arg einstecken. Aber er weiß auch, was er kann und wird seinen Weg gehen. Er tut viel für den Fußball.“ Uwe ist sicher, dass Daniel sich in der 1. Mannschaft als Stammspieler durchsetzen wird, während er woanders vielleicht in der Reserve landen würde. „Als Daniel ein Angebot von Bayern Hof vorlag, hat mir die Vereinsführung gesagt, er hätte abgelehnt. Ich habe ihn gefragt, wie er den Vertrag und ein Jobangebot ausschlagen könne, doch Daniel hatte gar nicht abgelehnt. Das war sein damaliger Spielerberater…“
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Klar sieht Uwe seinen Sohn am Liebsten im Bayern-Trikot. Mit einem Wechsel könnte er vielleicht leben, aber „wenn er nach Bayreuth gehen würde, würde ich nicht mehr ans Telefon gehen.“
Seit Frühjahr 2008 ist Uwe Schäffler Bayernmitglied. Er hatte im Winter, in scheinbar aussichtsloser Situation, gewettet, dass die Gelbschwarzen den Klassenerhalt schaffen. Als das kleine Fußballwunder perfekt war, ist er dem Verein beigetreten.
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Bei den Heimspielen steht er unter der Anzeigetafel. Bei jedem Wetter. Das war schon immer so. „Die Heimspiele muss ich sehen. Eines verpassen, das pack ich nicht!“ Mit 8 nimmt ihn sein Vater mit auf die Au und löst seine Bayern-Sucht aus. Mit 16 kommt er aus dem Jugendheim und lässt kein Spiel der Hofer Bayern aus. Er macht beim Fanclub Gelb-Schwarz mit, ist nach Auswärtsfahrten tagelang heiser: „Das größte Erlebnis war ein Bayernligaspiel in Ampfing: Stefan Stadelmann hat das 1:0 geschossen, Jürgen Meisel das 2:2. Wir waren mit vier Bussen dort! Beim Bayernligaaufstieg mit Lorenz-Günther Köstner in den Achtzigern haben wir in Kulmbach den Platz gestürmt, weil wir dachten, der Schiri hätte abgepfiffen. War aber nur ein Freistoß und er hat uns gebeten, wieder vom Spielfeld runter zu gehen…“
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Nach der Trennung von seiner ersten Frau streicht Uwe die Wände seiner Wohnung gelb, richtet sie mit schwarzen Möbeln ein und malt ein großes FC Bayern Hof Wappen an die Wand. Mit seiner zweiten Frau gibt’s ein Problem: Sie mag keine schwarzen Möbel. Und auf die Au begleitet sie Uwe auch nicht, sie ist nämlich FC Köln Fan…
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Uwe, der früher die Konfrontation gesucht hat, will heute junge Fans vor den Fehlern bewahren, die er gemacht hat. Und er nimmt sie in die Pflicht: „Da muss mehr Unterstützung für die Mannschaft kommen! Vor allem müssen wir unser eigenes Team anfeuern und nicht gegen die anderen schreien!“ Da ist er wieder, der Grundsatz: Bayern Hof steht an erster Stelle…








