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Mit Fleischer nach vorn | 2010-08-12

Bayern Hof hat Harald Fleischer verpflichtet. Der Neuzugang fürs Mittelfeld wurde heute auf der wöchentlichen Pressekonferenz vorgestellt, nachdem er einen Zweijahresvertrag unterschrieben hatte. „Ich habe immer betont, dass wir vorne drin noch etwas dünn besetzt sind, seit wir mit Tekdemir einen offensiven Spieler verloren haben. Es war mir wichtig, diese Position zu besetzen. Ich bin froh, dass es mit Harry geklappt hat“, so Daniel Felgenhauer.

Fleischer liebt das 1 gegen 1 und das Offensivspiel. Über seine Stärken will er ansonsten nicht viele Worte verlieren und stattdessen seine Qualität auf dem Platz unter Beweis stellen. Sein Trainer schätzt vor allem seine Flexibilität in der Offensive. Er kann Fleischer sowohl zentral als auch auf der Außenbahn einsetzen, zudem ist er torgefährlich: „Ich habe mich über unseren neuen Spieler bei meinem Ex-Verein in Fürth informiert und bin sicher, dass er gut zu uns passt.“

Am 22. Januar 1985 wurde Harald Fleischer in Fogarasch (Rumänien) geboren, als Kind kam er nach Deutschland, begann beim TV 1860 Schweinau Nürnberg mit dem Fußballspielen. Er kickte für den 1. FC Nürnberg (U19) und die SpVgg Greuther Fürth (U19 und 2. Mannschaft). 2007 schloss er sich Jahn Regensburg an, 2009 wechselte er zum 1. FC Eintracht Bamberg, an den er keine guten Erinnerungen hat: „Bestimmt hat man hier in Hof auch mitbekommen, dass die Bamberger enorme Geldprobleme hatten, die zum Insolvenzantrag geführt haben. Wir haben ein halbes Jahr lang kein Geld bekommen, wurden belogen und betrogen, Versprechen wurden nicht gehalten, ich konnte dem Verein nicht mehr vertrauen. Eine ähnliche Erfahrung habe ich bereits in Regensburg gemacht. Solche Probleme gibt es hier nicht, das hat für Bayern Hof gesprochen.“

Mit Kreativität und offensivem Druck soll Harald Fleischer das Hofer Spiel beleben. Müssen sich die Zuschauer damit schon wieder vom spielenden Felge verabschieden? Der Coach will „grundsätzlich gar nichts ausschließen“, lässt sich alle Optionen offen, kann sich auch vorstellen, gemeinsam mit der neuen Nummer 13 auf dem Platz zu stehen und will seine Entscheidung leistungsabhängig treffen.